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Was zeigt sich am Human-Design-Himmel?

Tendenzen im März 2021

Vorbemerkung:

Da die Human-Design-Körpergrafik für jeden beliebigen Zeitpunkt erstellt werden kann, lassen sich auch aktuelle Tendenzen daraus ablesen. In dieser Vorschau geht es also um die Frage, welche Mittel und Kräfte die Zeitqualität uns allen zur Verfügung stellt und wie diese im Alltag am besten genutzt werden können.

Generell gilt: Wie sehr die einzelnen Aussagen für jeden Einzelnen spürbar werden, hängt von der persönlichen Grundausstattung ab, die sich in der individuellen Human-Design-Grafik zeigt.

Und noch etwas:
Ich versuche zwar, diese Vorschauen so zu schreiben, dass sie möglichst auch ohne Human-Design-Kenntnisse verständlich sind. Für diejenigen, die es interessiert, gebe ich aber dennoch an, worauf sich meine Aussagen beziehen (Tore, Kanäle, Planeten etc.). Ich hoffe, dass die Texte trotzdem lesbar bleiben, und freue mich über Feedback.
 

Chart vom 1. März 2021, 20:00 MEZ

Chart vom 1. März 2021, 20:00 MEZ

Für den Monat März 2021 zeichnen sich drei Phasen ab, die sich überschneiden und die unterschiedliche Themen bringen.

Immer wieder: Wahrheiten

Die erste Monatshälfte ist gekennzeichnet durch einen erneuten Schub an innovativem Denken: der Suche nach der eigenen, individuellen Wahrheit, über die man grübelt und grübelt. Wir kennen das ja schon aus dem Vorjahr, als dieses individuelle Denken auch schon mehrere Monate lang aktiviert war: Jede(r) macht sich seine/ihre eigenen Gedanken, hat seine eigene Wahrheit, und die verschiedenen Wahrheiten stehen einfach nebeneinander. Dabei kann es auch zu plötzlichen Inspirationen und Erkenntnissen kommen, die genial oder auch „verrückt“ erscheinen mögen. Lauschen wir also nach innen und achten auch auf die Erkenntnisse anderer, ohne gleich zu werten. (Kanal 61-24, Bewusstheit, durch Pluto und Uranus wieder aktiviert ab 1. März abends bis 16. März frühmorgens). Dieser Druck zu denken und zu grübeln kann an den ersten Märztagen noch durch auftretende Zweifel und Verwirrung verstärkt werden – also nicht wundern, falls da mehr Fragestellungen als Antworten auftauchen sollten! (Sonne in Tor 63, Nach der Vollendung/Zweifel und Erde in Tor 64, Vor der Vollendung/Verwirrung, vom 1. März abends bis 7. März morgens)

Was brauchen wir?

Mit dem mentalen Druck überschneidet sich ab 7. März wieder (wie schon im Februar erlebt) ein Druck zur Befriedigung von lebenswichtigen Bedürfnissen. Hat jede(r) gesicherte Nahrung, Kleidung, ein Dach über dem Kopf? Auch Berührungen zählen dazu, Hautkontakt, und auch das Thema Menschenrechte. Was sind wirklich unsere wichtigen Bedürfnisse, für die man notfalls auch auf die Straße geht? (Kanal 19-49, Synthese/feinfühliges Reagieren, 7. März bis 7. April, Saturn in 19/Die Annäherung; Merkur, dann Jupiter in 49/Die Revolution)

Generell geht es jetzt in der zweiten und dritten Märzwoche mehr um Emotionen, die ihr Ventil suchen. Hier gibt es unterschiedliche emotionale Kurven: Gefühlsmäßiges Auf und Ab, jäh wechselnde Stimmungen, könnten – je nach den persönlichen Gegebenheiten – die Zeit vom 7. bis 12. März prägen (die Sonne gesellt sich zu Neptun in Tor 22, Die Anmut). Vom 13. bis 18. März sind es dann eher sich allmählich steigernde tiefe Gefühle, die im Zusammensein mit anderen besonders spürbar werden und unmittelbare Nähe oder Distanz bewirken (Sonne in Tor 36, Die Verfinsterung des Lichts/Krise, Erde in Tor 6, Die Reibung/Konflikt – wie jedes Jahr um diese Zeit!). Interessant ist das besonders für diejenigen, die von Haus aus emotional offen sind (bei denen das Gefühlszentrum im Geburts-Chart weiß ist – das sind 50 Prozent der Bevölkerung!) - sie können diese Aktivierungen, also die wechselnden Gefühlslagen, tendenziell viel stärker empfinden als diejenigen, bei denen immer irgendwelche emotionalen Stimmungen vorhanden sind.

Was tun?

Dazu kommt ab 13. März die Fähigkeit zum Handeln, zur Umsetzung, geprägt vom Wunsch nach Abwechslung: Bitte endlich etwas anderes! Wenn die Bedürfnisse nicht erfüllt sind, treibt mich der Ärger dazu, irgendwas zu tun, um aus der „Krise“/Gefühlstiefe (Tor 36) zum „Fortschritt“/zu einer Veränderung oder Abwechslung (Tor 35) zu kommen. Das dürfte der Höhepunkt der zweiten Phase in diesem Monat sein: fühlbarer Druck und Emotionen, die zum Ausdruck drängen (die dritte Märzwoche, 13.-20.03.). Ich könnte mir gut vorstellen, dass jetzt zum Beispiel die Straßen voll sein werden von Menschen, die ihren Unmut in Demonstrationen kund tun... Wobei generell zu raten wäre: Bitte nicht vorschnell aus einer emotionalen Situation heraus handeln! Lieber erst mal durchatmen und die Dinge überschlafen. Wenn aber genug überschlafen und die Emotion geklärt ist, kann es auch eine gute Zeit zum Handeln sein, in welchem Bereich auch immer (Kanal 35-36, Vergänglichkeit, 13.-20. März, nördl. Mondknoten und Sonne, und dann nochmal 31. März bis 3. April, nördl. MK und Merkur)

Chart vom 16. März 2021, 08:00 Uhr MEZ

Chart vom 16. März 2021, 08:00 Uhr MEZ

Transformation und Beschränkung

Ich bin gespannt, wie es sich auswirken wird, wenn ab 16. März der Druck zum Aktivwerden, um die Bedürfnisse zu erfüllen, mit geprägt wird vom tief inneren Drang nach Transformation, nach Umwandlung (Pluto). Von der genauen Position her bezieht sich diese Transformation dann auf Situationen, in denen zunächst gar nichts geht („Die Beschränkung“, Tor 60), aus denen aber letztendlich etwas Innovativ-Neues entstehen kann (Tor 60 gehört zum Kanal der „Mutation“). Zu Corona-Zeiten denkt man hier natürlich sofort an die aktuellen Beschränkungen im Lockdown. Heißt das, der Lockdown wird an sich transformiert, also irgendwie umgewandelt, oder geschehen Transformationen gerade dadurch, dass es die Beschränkungen gibt? Oder beides?

Mit diesem Wechsel wird sozusagen eine neue Phase probeweise eingeläutet – Pluto läuft von uns aus gesehen sehr langsam auf seiner Himmelsbahn und aktiviert deshalb gleich mehrere Jahre lang bestimmte Themen. So hatten wir jetzt gut zwei Jahre lang einen mehr oder weniger spürbaren Druck zum innovativen Denken (der individuellen Wahrheit), der die allgemeine Stimmungslage mit der Frage: Was ist die Wahrheit? prägte. Jetzt kommt also zunächst für drei Monate (und dann ab Januar 2022 für länger) ein Druck zu Innovationen im tatsächlichen Geschehen, bzw. es wird hier der Boden für etwas bereitet, das bisher noch nicht da war (Pluto wechselt am 16.03. von Tor 61, Innere Wahrheit, im Kopfzentrum, wo er seit Anfang 2019 war, nach Tor 60, Die Beschränkung, im Wurzelzentrum, und bleibt dort erst mal bis in den Juni). Das dürfte neuartige Vorgehensweisen in allen möglichen Bereichen mit sich bringen – bzw. zumindest den Druck nach solchen Vorgehensweisen verstärken. Vielleicht entstehen damit jetzt im Frühjahr auch ganz neue Grundlagen und innovative Ansätze zur Befriedigung unserer existenziellen Bedürfnisse?

Frühling

In der dritten Phase dieses Monats, vom 21. bis 30. März, dürfte es allgemein wieder etwas ruhiger zugehen. Der Druck zur „Bedürfnisklärung“ sowie zum Umgang mit der „Beschränkung“ ist nach wie vor da, aber ob und wie er sich eventuell Bahn brechen kann, ist individuell verschieden. Es geht damit tendenziell auch nicht mehr ganz so emotional zu wie an den Tagen davor, die Gefühle kommen nicht mehr ganz so schnell zum Ausdruck.

Zum Frühlingsanfang steht eher – wie jedes Jahr – unschuldige Lebensfreude auf dem Programm – tun wir uns also etwas Gutes! (Sonne in Tor 25, Die Unschuld/universelle Liebe, Erde in Tor 46, Das Empordringen/Liebe zum Körper, 18.-23. März).

Danach geht es ums Planen für ein besseres Leben – es sind also besonders geeignete Tage, um konkret zu überlegen, wie die neue Welt aussehen soll! (Sonne in Tor 17, Die Nachfolge, Erde in Tor 18, Die Arbeit am Verdorbenen, 24.-29. März).

Selbstbestimmung und Talente bzw. Ressourcen runden den Monat wie jedes Jahr thematisch ab – wie kann ich mein eigener Herr sein, und welche Mittel stehen aus der Intuition heraus zur Verfügung ? (Sonne in Tor 21, Das Durchbeißen/Kontrolle, Erde in Tor 48, Der Brunnen/Tiefe, 30. März bis 4. April).

Fazit

Innovative, individuelle Wege und Erkenntnisse stehen in diesem Monat ebenso auf dem Programm wie die Versorgung der eigenen Gemeinschaft (Familie, Freundeskreis...) mit allem Notwendigen. Das Thema Beschränkungen – bzw. die Herausforderung des Umgangs damit – bleibt uns erhalten. Generell stellt sich die Frage: Was ist wirklich wichtig, was brauche ich/brauchen wir wirklich?

Während zu Monatsanfang innovatives Denken kosmisch unterstützt wird und zu völlig neuen Erkenntnissen führen kann, dürfte zur Monatsmitte der Umgang mit Emotionen auf dem Tapet stehen. Möglichkeiten zum Handeln tun sich da auch für diejenigen auf, die von Haus aus nicht dazu gebaut sind. Lassen wir uns also nicht emotional hinreißen! Aber es könnte sich lohnen, sich für neue Möglichkeiten, neue Wege zu öffnen, die möglicherweise noch gar nicht wirklich gedacht werden können, die sich jedoch vielleicht aus sich heraus anfangen zu entwickeln, indem man Schritte, die sich abzeichnen, einfach geht. Aus einem Gefühl der Resonanz heraus, einem Impuls oder einer Einladung – je nach der dem persönlichen Typ entsprechenden Strategie und Autorität.

Es bleiben spannende Zeiten, in denen für viel Neues der Boden bereitet werden kann. Vergessen wir nicht, dass das Leben uns trägt und dass es uns jeden Tag viel Schönes beschert. Genießen wir also den Moment, und ganz konkret jetzt: Genießen wir den Frühlingsanfang!

Anna Bahlinger
www.annabc.de

(Grafiken erstellt mit Neutrinos Through Windows, der Original-Human-Design-Software von Erik Memmert, www.newsunware.com)