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Was zeigt sich am Human-Design-Himmel?

Tendenzen im August 2017

Vorbemerkung:

Da die Human-Design-Körpergrafik für jeden beliebigen Zeitpunkt erstellt werden kann, lassen sich auch aktuelle Tendenzen daraus ablesen. In dieser Vorschau geht es also um die Frage, welche Mittel und Kräfte die Zeitqualität uns allen zur Verfügung stellt und wie diese im Alltag am besten genutzt werden können.

Generell gilt: Wie sehr die einzelnen Aussagen für jeden Einzelnen spürbar werden, hängt von der persönlichen Grundausstattung ab, die sich in der individuellen Human-Design-Grafik zeigt.

Und noch etwas:
Ich versuche zwar, diese Vorschauen so zu schreiben, dass sie möglichst auch ohne Human-Design-Kenntnisse verständlich sind. Für diejenigen, die es interessiert, gebe ich aber dennoch an, worauf sich meine Aussagen beziehen (Tore, Kanäle, Planeten etc.). Das heißt: Wen das nicht interessiert, der möge bitte über diese Angaben hinweglesen! Danke.
 

Chart vom 1. August 2017, 12:00 Uhr MEZ

Chart vom 1. August 2017, 12:00 Uhr MESZ

Die Grundtendenz im August bleibt bis gegen Monatsende so, wie sie schon den größten Teil des Juli geprägt hat. Nämlich, kurz zusammengefasst: Alles ist möglich, auch eigentlich Undenkbares, und es kommt immer wieder anders als gedacht. Die Wetterkapriolen scheinen das zu spiegeln (zumindest hier im Berliner Raum): mal Hitze, mal Unwetter wie nie zuvor, man wird darin trainiert, ständig auf alles gefasst sein.

Versuch und Irrtum

Positiv betrachtet, eröffnet diese Zeitqualität die Möglichkeit, alles Mögliche auszuprobieren und auch unerwartete Erfolge einzufahren. „Ausprobieren“ ist das Stichwort, denn es handelt sich um die Qualität von „Versuch und Irrtum“ (für Human-Design-Geübte: Drei von den langsam laufenden Planeten durchlaufen dritte Linien). Wer also Mut und Initiationskraft hat, kann diese Zeit nutzen, um alles Mögliche auf den Weg zu bringen. Damit ist weltlich-geschäftliches Vorankommen gemeint (Pluto in Tor 54, „Ehrgeiz“), aber ebenso gedankliche Wagnisse und neue Konzepte (Neptun in 63, Zweifel/logische Fragestellungen, jetzt ergänzt durch den Mondknoten in Tor 4, Formulieren, Hypothesen aufstellen) bzw. es geht generell um Innovationen, noch nie Dagewesenes aller Art, das jetzt plötzlich möglich ist (Uranus in Tor 3, Neuanfänge). Vieles muss man auch gar nicht selbst auf den Weg bringen, sondern braucht nur zu reagieren auf das, was kommt – wie es ja der Mehrzahl der Menschen sowieso entspricht. Was dann jeweils daraus wird, wird sich zeigen! Es gibt also ungeahnte Chancen und Möglichkeiten – wobei der Ausgang etwaiger Unternehmungen offen ist. Spannende Zeiten!

Alles wird hinterfragt

Ebenfalls spätestens seit Juli kennen wir den Druck, alles zu hinterfragen und in Zweifel zu ziehen - und neue Antworten zu finden (Kanal 63-4, logisches Denken, seit Mitte Juli und bis in den November durchgängig aktiviert). Der ganze Sommer und Herbst 2017 steht unter diesem Zeichen Alles kann also jetzt auf den Prüfstand kommen, auf logische Stichhaltigkeit und auf Zukunftstauglichkeit überprüft werden, und jede Menge neue Theorien und Lösungsansätze dürften entwickelt werden. Die Zweifel, das Hinterfragen sind ja schon länger im Gange (Neptun in Tor 63, Zweifel, seit Ende Februar); was jetzt – seit Mitte Juli – dazukommt, ist ein erhöhter Druck, der damit verbunden ist, plus die Fähigkeit, sich provisorische Antworten auszudenken. Wir versuchen jetzt also alle, alles zu analysieren – und werden sicher durchaus auch zu vielen neuen Lösungen kommen, in allen möglichen Bereichen. Ich bin schon gespannt, was es da alles an neuen Ansätzen geben wird. Man sollte sich nur hüten, sich etwa in eine allgemeine Verunsicherung hineinziehen zu lassen oder die Zweifel gegen sich selbst zu richten bzw. sich in Zukunftsängsten zu verlieren. Hier sei eine der zentralen Human-Design-Erkenntnisse erwähnt: Der Verstand ist wunderbar, aber nicht zur Steuerung des eigenen Lebens! Nutzen wir also diese Fähigkeit zu logischem Denken lieber für Vorgänge im Außen.

Licht ins Dunkel

Dass bisherige „Sicherheiten“ und Grundpfeiler unseres Weltbilds bröckeln, erleben wir ja derzeit ganz deutlich zum Beispiel in der US-Politik, aber auch bei der deutschen Autoindustrie: Die „Gewissheit“, dass Deutschland eine der erfolgreichen Autonationen sei und diese Autos sich durch hohe Qualität und Zuverlässigkeit auszeichneten, ist ja neuerdings gewaltig erschüttert worden. Was schon auch an unserem nationalen Selbstbild rütteln kann – wenn das mit der deutschen Qualitätsarbeit nicht mehr stimmt, was gilt denn dann noch?

Wenn jetzt Dinge auffliegen, die nicht der Wahrheit entsprechen, sondern eher dem Wunsch nach Verkaufszahlen, liegt das übrigens ebenfalls in der Qualität der Zeit (Saturn, der „Richter“ unter den Planeten, befindet sich vom 13. Juli bis 7. Okt. in Tor 26, Gerissenheit). Es wäre nicht verwunderlich, wenn weitere „Skandale“ (geheime Absprachen, Mauscheleien, Betrügereien) ans Licht kämen, in welchem Bereich auch immer.

Die persönlichere Seite

Soweit also das allgemeine Bild. Vor diesem Hintergrund gibt es noch ein paar Feinheiten, jeweils für ein paar Tage oder Wochen:

Vom 31. Juli bis zum 5. August könnten wir besonders sensibel sein (der Kanal des feinfühligen Reagierens, 19-49, ist aktiviert). Hier geht es eigentlich um Versorgen und Versorgtwerden(-wollen), um Brauchen und Gebrauchtwerden(-wollen). Wenn man sich nicht genügend versorgt oder beachtet fühlt, kann man schon mal empfindlich bis überempfindlich reagieren. Anders herum ist es gerade eine gute Zeit, um sich gegenseitig Gutes zu tun, sich zu versorgen und zu verwöhnen – gern ganz konkret auf der körperlichen Ebene, durch Berührung, Massage und was einem sonst noch an Feinfühligem einfällt. Und das mag dann auch ein guter Ausgleich sein zu den doch etwas anstrengenden Zeiten.

An diese feinfühligen Tage schließen sich Tage des Rückblicks an: Vom 5. bis 10. August ist der so genannte Kanal des Zeugen aktiviert (13-33); hier geht es darum, sich zurückzuziehen und allein oder im Austausch mit anderen zu reflektieren, was war, was man erlebt hat und vor allem, wofür das gut war, wie es sich in einen größeren Zusammenhang einordnet. Der eigene Weg dürfte damit klarer werden – wo komme ich her? Und was kann und soll sich dementsprechend weiter entwickeln?

Chart vom 10. August 2017, 00:00 Uhr MEZ

Chart vom 10. August 2017, 00:00 Uhr MESZ

Ab der Monatsmitte bekommt der eingangs beschriebene Aktivismus einen kleinen Dämpfer – oder vielleicht verstärkt sich auch das Chaos? Merkur wird nämlich rückläufig (vom 13. Aug. bis 5. Sept.), d.h. alles, was mit Kommunikation und/oder Verkehr zu tun hat, klappt möglicherweise nicht auf Anhieb bzw. gerät ins Stocken. Das betrifft Abmachungen, Verträge, Kommunikationsgeräte wie Telefone oder Computer, aber auch Reisen bzw. Verkehrswege. Also: Jetzt besser keine Verträge abschließen und keine neuen Geräte kaufen! Gut ist die Zeit aber für das Aufarbeiten von allem, was in diesem Bereich liegen geblieben ist: Schreibtisch abarbeiten, längst fällige Telefonate erledigen, Reparaturen durchführen etc.
Das Hinterfragen von allem könnte in diesen Wochen des rückläufigen Merkur noch verstärkt werden, die Zweifel finden möglicherweise Bestätigung, indem sich manches als Missverständnis erweist. Also vielleicht hilft es, in diesen drei Wochen keine definitiven Antworten zu erwarten.

Gegen Monatsende wird der Druck voranzukommen, den wir schon das ganze Jahr aus dem Untergrund spüren können, konkreter (am 25. Juli wechselt Jupiter in Tor 32, Dauer/Werte und verstärkt damit die intuitive Einschätzung, was von Wert ist und was nicht; das ist die Ergänzung zu Pluto in Tor 54, Ehrgeiz). Der ganze Kanal 54-32, der damit aktiviert ist, steht für Umwandlung, Transformation, kurz gesagt: Vorankommen-Wollen in der Welt unter Beachtung dessen, was es zu bewahren gilt. Es klärt sich also jetzt, was vorangetrieben werden soll und kann, und insofern wird der bisher unspezifische Druck zur „Umwandlung“ gebremst bzw. kanalisiert. Neben dem gedanklichen In-Frage-Stellen wird das auch den folgenden Monat prägen – also mehr dazu im September!

Fazit

Die gefühlte Intensität der Ereignisse bleibt hoch, die Aussicht auf Überraschungen auch. Gleichzeitig will alles durchdacht und analysiert werden ob es nicht besser geht... Wenn die Grundausrichtung klar ist (und sie kann jetzt auch noch klarer werden), gibt es voraussichtlich zahlreiche Möglichkeiten, dass sich etwas bewegen lässt – oder sich auch von selbst bewegt. Völlig Neuartiges, Innovatives kann plötzlich aufscheinen. Ab der zweiten Monatshälfte sollte man sich nicht wundern, wenn die Kommunikation nicht sofort klappt. Lassen wir uns also nicht verrückt machen, bewahren wir unseren kühlen Verstand und hören auf unseren Bauch (wo für die meisten die innere Autorität sitzt). Offenheit für Neues und für Wandel ist angesagt – ohne sich selbst dabei zu verlieren; „im Fluss sein“, mit dem Fluss gehen, statt sich etwa dagegen zu stemmen. In diesem Sinne: Genießen wir den Hochsommer!

Anna Bahlinger
www.annabc.de

(Grafiken erstellt mit Neutrinos Through Windows, der Original-Human-Design-Software von Erik Memmert, www.newsunware.com)