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Was zeigt sich am Human-Design-Himmel?

Tendenzen im Juni 2018

Vorbemerkung:

Da die Human-Design-Körpergrafik für jeden beliebigen Zeitpunkt erstellt werden kann, lassen sich auch aktuelle Tendenzen daraus ablesen. In dieser Vorschau geht es also um die Frage, welche Mittel und Kräfte die Zeitqualität uns allen zur Verfügung stellt und wie diese im Alltag am besten genutzt werden können.

Generell gilt: Wie sehr die einzelnen Aussagen für jeden Einzelnen spürbar werden, hängt von der persönlichen Grundausstattung ab, die sich in der individuellen Human-Design-Grafik zeigt.

Und noch etwas:
Ich versuche zwar, diese Vorschauen so zu schreiben, dass sie möglichst auch ohne Human-Design-Kenntnisse verständlich sind. Für diejenigen, die es interessiert, gebe ich aber dennoch an, worauf sich meine Aussagen beziehen (Tore, Kanäle, Planeten etc.). Ich hoffe, dass die Texte trotzdem lesbar bleiben, und freue mich über Feedback.
 

Chart vom 01. Juni 2018, 12:00 Uhr MESZ

Chart vom 01. Juni 2018, 12:00 Uhr MESZ

Nachdem im vergangenen Monat Mai die Zeichen auf Rückzug auf die eigenen Bedürfnisse und vor allem auf Individualismus standen – aus dem Kreativ-Neues entstehen konnte –, drängt es uns im Juni tendenziell wieder mehr nach außen, ins Kollektiv-Gemeinsame.

Der ganze Monat Juni ist, wenn man sich die einzelnen Tagescharts ansieht, zum einen geprägt durch eine deutliche Betonung von Ausdrucksmöglichkeiten (potenziellen Anschlüssen an die Kehle – u.a. durchläuft die Sonne in den ersten drei Juniwochen Tore im Kehlzentrum). Wir sind also jetzt zur Kommunikation und – je nach eigener „Ausstattung“, je nach den Anschlüssen im eigenen Geburtschart – zur Umsetzung unserer Ideen eingeladen. Was in den vergangenen Wochen eher im Inneren gärte, will und kann jetzt ausgedrückt werden.

Zum anderen fällt die Betonung des Wurzelzentrums auf (auch hier sind den ganzen Monat über jeweils mehrere Tore aktiviert). Hier geht es um den Druck und Drang, etwas bewegen zu wollen, und gleichzeitig um die Bodenhaftung, den sicheren Boden unter den Füßen, der einen auch Stress aushalten lässt. Wir haben also jetzt eine relativ gute Erdung als Grundlage für neue Erfahrungen.

Neues erträumen ...

Und um neue Erfahrungen in allen möglichen Lebensbereichen wird es jetzt gehen, bzw. um den Drang, den Hunger danach! (Die beiden Mondknoten haben am 30. Mai von Rückzugs- und Versorgungsbedürfnissen – Tor 19 und Tor 33 – gewechselt nach Tor 41, Die Minderung/Träume und Tor 31, Die Einwirkung/Führen – dort bleiben sie bis Ende Oktober). Was für Tendenzen sind das also, die unseren Alltag fast fünf Monate lang mit prägen werden?

Tor 41 steht genau für den angedeuteten Hunger und Drang nach den Leidenschaften des Lebens; hier kann man sich etwas erträumen oder ausmalen, was dann Realität werden kann oder auch nicht. Häufig bleibt es ja bei den Träumen (bei Tor 41 wie im wirklichen Leben), aber ohne Träume, Fantasien und Visionen entsteht bekanntlich auch nichts Besonderes! Die Kardinalfrage wird also sein, wie diese Energie aus dem Wurzelzentrum kanalisiert werden kann, ob etwas daraus werden kann oder nicht. (Mein Tipp: Auf die eigene „Autorität“ achten, die innere Instanz, die jedem sagt, was für ihn gilt oder nicht!) Tor 41 liefert nicht mehr und nicht weniger als den Funken, den Antrieb. Den Blick aus dem Fenster. Und man sollte sich auch nicht zu schnell frustrieren lassen, wenn es eventuell erst mal Beschränkungen bei der Verwirklichung gibt – möglicherweise geht es ja später um so kraftvoller los! (Tor 41, Linie 5: „Bevollmächtigung“)

Das Gegenstück, Tor 31, steht für die Fähigkeit, Einfluss zu nehmen, sich an die Spitze einer Bewegung zu stellen. Was ist es also, wofür ich an die vorderste Front treten würde? Für welche Träume und Visionen mache ich mich stark und zum Aushängeschild? Das muss jetzt noch nicht heißen, tatsächlich andere mitzureißen und zu führen, sondern – zumindest diesen Monat! – erst mal einfach „sich selbst zu führen“, die Kräfte zu sammeln und zu konzentrieren (Tor 31, Linie 5:„Selbstgerechtigkeit“). Mit der erwähnten starken Betonung unserer Ausdrucksfähigkeiten bietet es sich natürlich auch an, durch Reden zu klären, wo und wie man gern Einfluss nehmen würde.

Nimmt man diese beiden Mondknoten-Aktivierungen zusammen, ergibt sich: „Führen durch Visionen“/“Visionen, die Menschen begeistern können“ oder „Führen mit Ideen“ - ich bin gespannt, wie sich das im persönlichen Leben auswirkt und wie sich die gesellschaftlichen und politischen Kräfte in den bevorstehenden Monaten darstellen werden!

... und erleben!

Übrigens ist der erwähnte Drang zu Träumen, Visionen, Fantasien in den ersten Junitagen noch befeuert durch die ungestüme Kraft des Mars (er ist vom 1. bis 10. Juni ebenfalls in Tor 41). Da kann es auch passieren, dass man sich vorschnell in Erfahrungen hineinstürzt.

Diese ersten Junitage könnten es noch aus einem weiteren Grund in sich haben: Die Venus lädt zu Neuanfängen ein, was alles Schöne im Leben betrifft – nicht zuletzt unsere Liebesbeziehungen! Sie aktiviert die Kraft, etwas Neues, einen neuen Zyklus zu beginnen (in Tor 53, Die Entwicklung/Anfänge) vom 1. bis 5. Juni. Man könnte also jetzt jemand Neues kennenlernen oder auch in bestehenden Verbindungen eine neue Phase einläuten. (Was Mars dabei anrichtet, werden wir sehen...) Und/oder man kann sich natürlich – gemeinsam oder für sich – irgendetwas Schönem zuwenden, in Kunst und Kultur Neues entdecken oder die Üppigkeit der Natur mit ihren ständigen Neuanfängen genießen.

Auf jeden Fall dürften wir besonders in den ersten Junitagen in unseren Fantasien nur so schwelgen können und können den Samen setzen für neue Entwicklungen. Wer weiß, was davon nicht alles irgendwann zur Realität reift?!

Chart vom 16. Juni 2018, 12:00 Uhr MESZ

Chart vom 16. Juni 2018, 12:00 Uhr MESZ

Vorankommen in der Welt

Am 10. Juni gibt es einen weiteren Wechsel: Pluto, der Planet der „Unterwelt“, also der tief inneren Motivation, der uns in den letzten Monaten alle sozusagen auf die Suche nach der individuellen inneren Wahrheit geschickt hatte, wechselt nun wieder zurück nach Tor 54, „Ehrgeiz“ (wie das beschriebene Tor 41 ist 54 ebenfalls ein Tor im Wurzelzentrum). Damit wird jetzt wieder der tiefe innere Drang nach einem Vorankommen in der Welt aktiviert, den wir 2016-17 schon hatten (Pluto ist rückläufig). Es ist also erneut eine Kraft da, die so etwas wie Unternehmensgründungen und Karriereschritte unterstützt – oder auch zur Überprüfung dessen einlädt, was im Lauf des vorletzten und letzten Jahres in dieser Hinsicht angestoßen wurde. Bringen mich die Projekte wirklich voran, die schon 2016-17 auf den Weg gekommen sind? Stimmen sie mit meiner ganz eigenen Richtung überein, mit dem Beitrag, den ich zum großen Ganzen leisten möchte und kann (und der sich möglicherweise im Lauf der vergangenen Wochen stärker abgezeichnet hat)? Oder ergibt es sich vielleicht jetzt, neue Schritte zum tatsächlichen Vorankommen zu gehen, Kontakte zu knüpfen, das eigene Geschäft zu starten o.ä.? Die Energie dazu bleibt auf jeden Fall bis Jahresende bestehen (für den Einzelnen mehr oder weniger spürbar, je nach der eigenen „Ausstattung“).

Ungeplantes bitte einplanen

Ich kann mir vorstellen, dass in den kommenden Monaten so manche Anstöße zum Wirken in der Welt, zum Umsetzen der eigenen Träume auf den Weg gebracht werden. Wobei es sicherlich sinnvoll ist, auf Überraschungen gefasst zu sein und sozusagen Ungeplantes – ganz neue Entwicklungen – mit einzuplanen (Uranus in Tor 3, Die Anfangsschwierigkeit, bis 1. Juli – später im Jahr dürfte die Tendenz zu völlig neuen Ansätzen in allen möglichen Bereichen sogar noch verstärkt sein).

Ein Hinweis dazu: Bei allem Umsetzen gilt es immer auf den eigenen „Typ“ zu achten – laut Human Design sind nur die wenigsten Menschen dazu gemacht, aus sich heraus etwas in die Wege zu leiten; die meisten fahren besser damit, aus der Reaktion heraus zu agieren oder gar sich einladen zu lassen.

Aus der Freude schöpfen

Zurück zum Aktuellen: Nach wie vor ist es so, dass alles Althergebrachte und Gewohnte in Zweifel gezogen wird und dass nichts mehr so gilt, wie es mal war (Neptun in Tor 63/Zweifel). An vielen Stellen ist es sicherlich angebracht zu zweifeln und nicht alles für bare Münze zu nehmen... aber bitte nicht an sich selbst! Offenbar ist es so, dass der alte kollektive Konsens (oder was man dafür halten konnte) so nicht mehr gilt – und das Neue kann offenbar nur aus uns selbst kommen.

Konkret bringt uns in diesem Monat – wie auch schon im Mai – die eigene Kreativität voran (Jupiter in Tor 1, Das Schöpferische). Kreativität kann alles Mögliche sein – Hauptsache, es kommt aus uns selbst heraus. Das können natürlich Kunstwerke aller Art sein, aber auch authentische(re) Verhaltensweisen oder eine neue Art, den Alltag zu gestalten, die berufliche Tätigkeit anzugehen oder was auch immer. Diese Kreativität kommt dann natürlich nicht unbedingt auf Abruf, sondern zu ihrer eigenen Zeit, unvorhersehbar. („Expect the unexpected“, wie man auf Neudeutsch sagt.)

Und noch etwas Wichtiges: Auch in diesem Monat ist es angesagt, sich gezielt den Raum und die Zeit für Lebensfreude zu gönnen (Saturn aktiviert nach wie vor Tor 58, Das Heitere/Die Lebensfreude). Also: Es dürfen und sollten Strukturen und Abläufe – oder schlicht Pausen!? – geschaffen werden, um einfach das Leben zu genießen.

Fazit

Kommunikation, Austausch, neue Erfahrungen – es dürfte ein abwechslungsreicher, lebendiger Monat werden. Zunächst steht dabei auch noch die Suche nach der inneren Wahrheit auf dem Programm (und dient vielleicht auch als Richtschnur für die neuen Erfahrungen), ab etwa der zweiten Juniwoche geht es stärker um die Möglichkeiten, wie sich auf der materiellen Ebene etwas erreichen lässt. Sicherlich auch eine gute Zeit der Klärung für alle, die sich beruflich verändern und erweitern möchten. Im Vordergrund steht aus meiner Sicht, das Leben zu genießen – mit all seinen geahnten und ungeahnten Möglichkeiten!

Anna Bahlinger
www.annabc.de

(Grafiken erstellt mit Neutrinos Through Windows, der Original-Human-Design-Software von Erik Memmert, www.newsunware.com)